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Als am Montag morgen zwei Gruppen zusammen den ersten Abschnitt ihrer Scootertour in Richtung Norden angehen wollten, schien die Situation so sicher wie nur möglich: 7 Scooter, 7 Personen, Sicherheitsausrüstung, Essen für eine Woche und bestes Wetter. Was soll da schon schief gehen. Doch weder das Atomfjellet, Ziel der Ski- und Snowboardgang um Max herum, wurde erreicht, noch ging unsere Tour bis an den Wijdefjorden. Es ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte und dennoch war die Situation meines Erachtens jederzeit unter Kontrolle. Wenn auf dem höchsten Berg der Inselgruppe (1717m) bei geschätzten -30°C und 150km entfernt von Longyearbyen plötzlich zwei Scooter nicht mehr anspringen, dann ist die Situtation aber durchaus ernst – auch wenn sie einer gewissen Ironie sicher nicht entbehrt. Dass dabei die 500-Kronen-Legende namens Phazer elektrisch anspringt und einen vollen Schlitten zusätzlich besetzt mit einem scooterlos gewordenen nach Hause zieht, entbehrt ebenfalls keineswegs sogar einer gewaltigen Portion Ironie. Dass wir zeitweise 7 Leute mit 3 Scootern (2 davon sind Einsitzer) transportieren mussten, zeigt zudem wie schmal der Grat bei Touren auf Svalbard sein kann. Mehr dazu könnt ihr auf Max Blog lesen, denn ich habe diese Geschichte nun oft genug erzählt. Die Bilder dort zeigen aber auch, wie wunderschön dieser Trip eigentlich war. Mein Scooter genießt die Aussicht jetzt wohl noch etwas länger…

Max Blog: http://max78n.blogspot.com/2009/04/curse-of-lomonosov.html