…in die Ice Cave!!! Wir haben gerade beschlossen jetzt 12 Uhr nachts Richtung Larsbreen zu gehen und unter den Gletscher zu steigen um die dortige Höhle zu erleben…
Ich wünsche einen schönen Abend in die Runde!!!
November 30, 2008
…in die Ice Cave!!! Wir haben gerade beschlossen jetzt 12 Uhr nachts Richtung Larsbreen zu gehen und unter den Gletscher zu steigen um die dortige Höhle zu erleben…
Ich wünsche einen schönen Abend in die Runde!!!
November 16, 2008
Ich definiere hiermit, dass es jetzt wirklich dunkel ist. Meiner Definition nach, sehe ich natürliches Licht ab jetzt für die nächsten 10 Wochen nicht. Nachdem ich gerade mit einem meiner Mitbewohner Urlaubsbilder angeschaut habe, die sowohl von Helligkeit als auch von Bäumen – ja gar Wäldern – erzählt haben, könnte man meinen, dass mich diese dunkle, eintönige Phase abschreckt. Aber nach ein paar Gläsern Rotwein und mitten in einem Kajakpolturnier, das morgen zu Ende gehen wird, stört mich die Dunkelheit eigentlich recht wenig. Und zudem bin ich ja aus Braunschweig im Winter nur grau in grau gewöhnt. Dann doch lieber weiß auf schwarz…
November 5, 2008
Nun ist es also seit circa einer Woche „dunkel“ und wie man an der raren Menge meiner Beiträge ablesen kann, ist mir trotzdem noch nicht langweilig geworden. Wobei man hier oben auch eine ganz neue differenziertere Sichtweise auf die Wörter „dunkel“ und „Licht“ bekommt. Zwar wandert die Sonne nicht mehr über den Horizont, aber trotzdem stehen einem pro Tag noch etwa 4 Stunden Zwielicht für Aktivitäten zur Verfügung. Zudem ist das Licht abhängig von Schnee- und Wolkenbedeckung, der Mondphase und dem jeweiligen Standort. Hier im Tal ist es beispielsweise deutlich dunkler als auf den Bergen. Magisch ist es allerdings allerorten. Wie dem auch sei: Morgen geht es wieder Skifahren – ohne Kopflampe…
Darüber hinaus gibt es zum Glück noch genügend Aktivitäten, die nicht tageslichtabhängig sind. Allen voran Kajakpolo und Rugby – und Rugby wird natürlich weiterhin wetterunabhängig draußen gespielt. Sind ja schließlich harte Jungs und Mädels hier
Darüber hinaus studiere ich inzwischen auch tatsächlich etwas neben meinem Outdoor- und Sprachkurs auf Svalbard. Dabei beschäftige ich mich zum einen mit arktischer Hydrologie (Einflüße des Permafrost, von Gletschern etc. auf den Wasserhaushalt) und zum anderen mit Fernerkundung mittels Satelliten.
Nicht zu vergessen ist aber vor allem das gute alte „social life“, das hier definitiv nicht zu kurz kommt. Neben den allwöchentlichen Friday Gatherings gibt es ständig irgendwelche Motto-Parties (siehe Photos) und ein jeder Geburtstag unter den etwa 80 Studenten wird gerne zum Anlaß für ein gemütliches Beisammensein genommen. Etwas besonderes gab es dabei letzte Woche. Unser tasmanischer Teufel Chris zelebrierte seinen Ehrentag in einer Höhle unter dem Gletschereis. Warme Suppe, Glühwein und Bier versüßten uns den Aufenthalt an diesem vormalig „geheimen“ Ort.